11.10.2017

Schulterschluss gegen Wohnungseinbrecher

VBW, Verbraucherzentrale und Polizei engagieren sich für mehr Sicherheit

Einen Schulterschluss gegen Wohnungseinbrecher sind jetzt die VBW Bauen GmbH und Polizei für Bochum, Herne und Witten eingegangen. Eine Kooperationsvereinbarung soll den Sicherungsstandard bei Mietwohnungen erhöhen. Auch mit der Verbraucherzentrale Bochum ist eine Zusammenarbeit angedacht.

"Das ist ein weiterer Meilenstein in der Verhinderung von Wohnungseinbrüchen in Bochum", lobte Andreas Dickel, Leiter der Kriminalpolizei des Präsidiums Bochum, die Vereinbarung. "Mit solchen Kooperationen werden immer mehr Wohnungseinbrecher an Türen und Fenstern scheitern, nichts stehlen und wir eine der sichersten Städte im Ruhrgebiet sein." Gemeinsam mit VBW-Geschäftsführer Norbert Riffel hatte er am Mittwoch die Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Das Papier ist die Grundlage für eine intensive Zusammenarbeit beider Partner. "Auf diese Weise können wir die Menschen für dieses Thema sensibilisieren", sagte Riffel.

Ziel ist es, mehr Wohnungen gemäß polizeilichen Empfehlungen zu sichern. Quartiere sollen zudem nach den Grundsätzen städtebaulicher Kriminalprävention gestaltet werden, um Angsträume zu vermeiden. Außerdem sollen Mieterinnen und Mieter für das Thema Einbruchschutz sensibilisiert werden. Bei größeren Modernisierungsmaßnahmen und Neubauprojekten der VBW werden die Experten aus dem Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz daher künftig miteingebunden. Die VBW wird die polizeilichen Empfehlungen nach Möglichkeit umsetzen. Im Rahmen von Informationsveranstaltungen können sich Mieterinnen und Mieter außerdem künftig über effiziente Sicherungsmaßnahmen kundig machen.

Eine zweite Kooperation ist die Polizei mit der Bochumer Verbraucherzentrale eingegangen. Ziel ist es, die Energieberatung der Verbraucherzentrale um das Thema Einbruchsprävention zu erweitern und aktiv auf die Kompetenzen des Partners hinzuweisen. Zudem sind gemeinsame Veranstaltungen geplant. Die Vereinbarungen sollen die Lebensqualität der Menschen erhöhen und Unsicherheitsgefühlen entschieden entgegentreten.

Rückfragen bitte an:
Polizei Bochum
Pressestelle
Jens Artschwager
Telefon: 0234 909 1023
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de
www.polizei.nrw.de/bochum/

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