- Verabschiedung von Monika Stadie und Peter Schröder am 11. September 2026 in Bochum
- Oberbürgermeister Jörg Lukat würdigt das Ehrenamt als wichtigen Beitrag gegen Einsamkeit
- VBW Stiftung dankt für jahrzehntelangen Einsatz für lebendige Nachbarschaften und starke Quartiere
Bochum, 16. September 2026 – Die VBW Stiftung hat am Freitag, 11. September 2026, in der Rhönstraße 12–14 zwei langjährig engagierte Macher*innen verabschiedet, die das Miteinander in ihren Quartieren über viele Jahre maßgeblich mitgestaltet haben. Im Mittelpunkt der Würdigung standen Frau Stadie aus dem Quartier Dr.-C.-Otto-Straße und Herr Schröder aus der Rhönstraße 12–14.
In kleiner Runde kamen die beiden Macher*innen bereits ab 16 Uhr mit engen Vertrauten, Mitarbeitenden der Bochumer Ehrenamtsagentur sowie Vertreter*innen der VBW Stiftung zusammen. Ab 17 Uhr wurde ihr langjähriges Engagement dann gemeinsam mit Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat gewürdigt. Ebenfalls anwesend waren Norbert Riffel, Geschäftsführer der VBW Bauen und Wohnen GmbH und Vorstandsvorsitzender der VBW Stiftung, sowie Matthias Köllmann, Leiter der VBW Stiftung.
Zwei Menschen, die Nachbarschaft gelebt haben
Monika Stadie hat das Quartier an der Dr.-C.-Otto-Straße über 30 Jahre als Macherin geprägt. Nachdem ihr die ehrenamtliche Aufgabe 1996 von Irmgard Losen übertragen worden war, zog sie selbst zum 1. Juni 1996 in das Quartier ein. Seither organisierte sie mit großem persönlichen Einsatz Sommer- und Weihnachtsfeste, Kulturveranstaltungen mit Chören und Orchestern, Grillpartys, Frühstückstreffen, wöchentliche Kaffeerunden, Osterwanderungen und Spiele-Treffen. Auch in Kooperation mit der Kita gestaltete sie immer wieder Begegnungen zu Weihnachten, Ostern oder Sommerfesten. Darüber hinaus war Frau Stadie viele Jahre Lese-Oma in der Kita, über 30 Jahre als „Grüne Dame“ im Bergmannsheil tätig, mehr als zehn Jahre Schöffin am Gericht sowie über zehn Jahre Vorsitzende des VdK Dahlhausen. Für ihr umfassendes Wirken wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Peter Schröder hat das Miteinander in der Rhönstraße 12–14 elf Jahre lang als Macher gestaltet. Seit seinem Einzug in den damaligen Neubau organisierte er das zweiwöchentliche Kaffeetrinken und das vierwöchentliche Bingo-Spielen. Außerdem rief er die tägliche „Quasselrunde“ im Gemeinschaftsraum oder auf der Terrasse ins Leben, aus der sich inzwischen eine Spiel- und Skatrunde entwickelt hat. Mit seiner offenen Art und seiner Beständigkeit hat er dafür gesorgt, dass Begegnung für viele Bewohner*innen zum festen Bestandteil des Alltags geworden ist.
Engagement gegen Einsamkeit und für Zusammenhalt
Oberbürgermeister Jörg Lukat betonte in seiner Würdigung die gesellschaftliche Bedeutung solchen Engagements: „Einsamkeit ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft. Frau Stadie und Herr Schröder haben mit ihrem Ehrenamt über viele Jahre für aktive Nachbarschaften und starke Quartiere gestanden – und damit eine große Antwort darauf gegeben, wie wir Einsamkeit begegnen können.“
Auch Norbert Riffel würdigte die besondere Leistung der beiden Macher*innen: „Menschen wie Frau Stadie und Herr Schröder sind das Herz unserer Quartiere. Sie schaffen nicht einfach Angebote, sondern Vertrauen, Nähe und Gemeinschaft. Für dieses jahrzehntelange Engagement sind wir als VBW Stiftung sehr dankbar.“
Matthias Köllmann, Leiter der VBW Stiftung, hob die konkrete Wirkung vor Ort hervor: „Was beide geleistet haben, lässt sich nicht nur an Veranstaltungen oder Treffen ablesen. Sie haben Räume geöffnet, Menschen zusammengebracht und Nachbarschaft mit großer Verlässlichkeit gelebt. Genau dieses Miteinander macht ein Quartier stark und stärkt das Gemeinwohl.“
Dank für jahrelangen Einsatz
Mit der Verabschiedung von Stadie und Schröder würdigt die VBW Stiftung zwei Menschen, die über viele Jahre Verantwortung übernommen und ihren Mitmenschen Zeit, Aufmerksamkeit und Gemeinschaft geschenkt haben. Ihr Einsatz steht beispielhaft für das, was starke Quartiere ausmacht: Begegnung, Zusammenhalt und die Bereitschaft, füreinander da zu sein.
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