22.01.2018

Quartiersmanagement in der Bochumer Hustadt erhält Förderung

VBW und Stadtwerke schließen Sponsoring-Vertrag

Die Stadt Bochum und die VBW BAUEN UND WOHNEN GMBH verstetigen – nach Auslaufen der Fördermittel des Landes von bisher 11 Mio. € (Programme Soziale Stadt und Stadtumbau West) – die Arbeit des Quartiersmanagements in der Hustadt für die nächsten zwei Jahre mit einem Förderbeitrag von jeweils 40.000 € pro Jahr.

Der Förderverein Hustadt e. V., Träger der HUkultur, wird weiterhin mit der Fortführung des Quartiersmanagements beauftragt und kann für seine Tätigkeit die ihm von der VBW Stiftung zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten nutzen. In der Hustadt trafen sich am 19. Januar zur Vertragsschließung und Übergabe - neben anderen Beteiligten - Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke, VBW-Geschäftsführer Norbert Riffel sowie für den Förderverein Prof. Dr. Christian Uhlig (1. Vorsitzender), Matthias Köllmann (Geschäftsführer) und Faruk Yildirim (Quartiersmanager).

In der inneren Hustadt im Süden Bochums leben 3.000 Menschen aus über 50 Nationen. Ab 2008 wurden mit den Fördermitteln des Stadtumbau West durch die VBW das Wohnumfeld verbessert und Häuser saniert. Soziale Netzwerke und organisatorische Strukturen entwickelten sich zu einem jungen, lebendigen und bunten Stadtteil mit gutem Wohnungsangebot sowie gepflegten öffentlichen Räumen.

Bürgermeisterin Gabriela Schäfer betonte: „Der Förderverein hat einen großen Teil zur positiven Entwicklung der Hustadt beigetragen. Er ist Dreh- und Angelpunkt für eine aktive Nachbarschaft und hat sich jetzt die Aufgabe gestellt, den Bewohnern Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten.“

Dank des gemeinsamen Einsatzes von Politik, Stadt Bochum und VBW können durch das Sponsoring nun der eingeschlagene Weg fortgeführt und die bisher getätigten Investitionen verstetigt und langfristig abgestimmt werden.

Matthias Köllmann, Geschäftsführer des Fördervereins, erklärte: „Mit dieser wichtigen Grundfinanzierung wird neben anderen Projekten ein Sozialunternehmen im Bereich Catering aufgebaut, das die Ressourcen und Talente der Menschen aus dem Quartier sowohl für deren eigene Entwicklung, als auch als Basis für eine engagierte Gemeinwesenarbeit im Quartier nutzbar macht. Zahlreiche Einrichtungen vor Ort haben bereits Interesse bekundet, sich regelmäßig beliefern zu lassen. Besonders stolz sind wir darauf, schon jetzt 12 Menschen aus dem Quartier zu beschäftigen – Tendenz steigend.“

Weitere Informationen zu Ansprechpartnern, Tätigkeitsfeldern und Angeboten sowie Öffnungszeiten des Bürgertreffs können Sie der Homepage des Fördervereins Hustadt e. V. entnehmen (https://www.huisthu.de)

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