- VBW legt das Jahresmagazin „Stadtteilliebe 2024 – Für Dich. Für Euch. Für alle hier.“ vor
- Konkrete Fortschritte bei Klimastrategie, CO₂-Einsparungen und Photovoltaik-Ausbau
- Über 3.500 Besucher*innen bei Festen, 120.000 Stunden Ehrenamt und starke Stiftung für das Gemeinwohl
Bochum, 20. Januar 2026 – Wie macht man aus Klimastrategie, Modernisierung und Quartiersarbeit eine Geschichte, die im Alltag der Menschen ankommt? Die VBW Bauen und Wohnen GmbH zeigt es in ihrem neuen Jahresmagazin 2024 „Stadtteilliebe – Für Dich. Für Euch. Für alle hier.“. Das Magazin erzählt, wie das kommunale Wohnungsunternehmen Klimaschutz, digitale Ideen und soziales Engagement in den Bochumer Stadtteilen verbindet – mit konkreten Projekten, klaren Zahlen und vielen Beispielen aus der Nachbarschaft.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen vor Ort: Mieter*innen, Engagierte in den Quartieren, Partnervereine und Mitarbeitende. Statt abstrakter Strategiepapiere gibt es Einblicke in Modernisierungsprojekte, Klimaschutzmaßnahmen, Ausbildungswege, Feste und Stiftungsprojekte. So wird sichtbar, wie sehr die VBW das Thema „Stadtteilliebe“ ernst meint – vom Heizungskeller bis zum Nachbarschaftsfest.
Klimastrategie 2035: Vom großen Ziel zu spürbaren Veränderungen
Gemeinsam mit der Stadt Bochum verfolgt die VBW das Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden – und damit zehn Jahre früher als bundesweit vorgesehen. Im Jahresmagazin wird deutlich, wie dieses große Ziel in vielen kleinen und großen Schritten umgesetzt wird.
Der VBW-Bestand liegt mit einem durchschnittlichen Energieverbrauch von rund 110 kWh/m² bereits heute deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Mehr als die Hälfte der Wohnungen ist an Nah- und Fernwärmenetze angeschlossen, der Rest wird Schritt für Schritt von Gas auf moderne, effiziente Technik umgestellt. Rund 5.600 Wohnungen sind aktuell noch gasversorgt; für etwa 1.550 davon ist zukünftig der Anschluss an Fernwärme geplant, die übrigen rund 4.050 sollen über Wärmepumpen versorgt werden – kombiniert mit energetischen Verbesserungen an Fassade, Fenstern und Dach, wo es nötig ist.
Dass diese Maßnahmen Wirkung zeigen, belegt das Magazin mit konkreten Projekten: An verschiedenen Standorten werden durch Modernisierung und neue Energiekonzepte zusammengenommen rund 300 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart. Ein besonderes Beispiel ist ein Bestandsgebäude, das nach dem Energiesprong-Prinzip auf Net Zero-Standard gebracht wurde – hier erzeugt die Photovoltaik-Anlage mehr Strom, als die Bewohner*innen im Jahresdurchschnitt verbrauchen.
Energie vom eigenen Dach: Photovoltaik und VBW green power
Ein weiterer Baustein der Klimastrategie ist der Ausbau von Photovoltaik. Aktuell betreibt die VBW zwölf PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 161 kWp. 2024 wurden zusätzliche Anlagen mit zusammen 323 kWp Leistung beauftragt. Perspektivisch wächst die installierte Leistung damit auf rund 484 kWp an – ein deutlicher Schritt hin zu mehr selbst erzeugter, erneuerbarer Energie direkt in den Quartieren.
Um diese Aktivitäten zu bündeln, wurde die Tochtergesellschaft VBW green power gegründet. Sie kümmert sich um Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen, den Ausbau von Ladeinfrastruktur und E-Mobilität sowie um moderne Multimediaversorgung. Ziel ist es, ganze Wohnanlagen energetisch neu zu denken – von der PV-Anlage auf dem Dach über die Wärmepumpe im Keller bis zum E-Auto-Ladepunkt vor der Haustür.
Bauen, modernisieren, Quartiere entwickeln
Auch beim Bauen und Modernisieren tut sich viel. Das Jahresmagazin zeigt exemplarisch Projekte, mit denen die VBW zusätzlichen Wohnraum schafft und bestehenden Bestand zukunftsfähig macht. Ein prominentes Beispiel ist der „Trapezblock“: 99 neue Wohnungen, knapp die Hälfte davon öffentlich gefördert, barrierearme Zugänge, ein Quartiersraum, Garagen und ein durchdachtes Energiekonzept. Nach der Fertigstellung sollen hier jährlich rund 175 Tonnen CO₂ eingespart werden – und gleichzeitig entsteht dringend benötigter Wohnraum. Übrigens: Die Vermarktung beginn hier bereits Februar 2026.
Daneben werden Modernisierungen aus verschiedenen Bochumer Stadtteilen vorgestellt: neue Dämmungen, zeitgemäße Fenster, effizientere Heizungsanlagen und Wohnumfeldverbesserungen. Die Botschaft: Klimaschutz passiert nicht im luftleeren Raum, sondern direkt an den Häusern, in denen die Menschen leben – und soll sowohl der Umwelt als auch den Mieter*innen zugutekommen.
Digitalisierung mit Augenmaß: KI als Helfer im Hintergrund
Nicht nur die Gebäude, auch die Prozesse rund ums Wohnen verändern sich. Die VBW hat 2024 ihre Digitalstrategie weiterentwickelt und setzt verstärkt auf eine „360-Grad-Digital Customer Journey“: Wohnungssuche, Vertragsunterlagen und Serviceanliegen sollen für Mieter*innen möglichst einfach digital bearbeitbar sein – ergänzend zu den bekannten Ansprechpersonen.
Im Hintergrund hilft inzwischen auch Künstliche Intelligenz. Im Dokumentenmanagementsystem wertet ein KI-Modell Rechnungen und Tickets aus, fasst Inhalte zusammen und erleichtert die Informationssuche für Mitarbeitende. Das klingt technisch, hat aber einen klaren Effekt: Mitarbeitende können schneller reagieren, Nachfragen präziser beantworten und sich stärker um das kümmern, was nicht automatisierbar ist – den direkten Kontakt mit den Menschen.
Datensicherheit bleibt dabei ein zentrales Thema. In regelmäßigen Phishing-Tests liegt die Klickquote auf betrügerische Mails bei nur etwa 4 % und damit weit unter Vergleichswerten ähnlicher Unternehmen. Gleichzeitig spart die digitale Arbeitsweise jede Menge Papier und damit Ressourcen ein.
Menschen im Mittelpunkt: Ausbildung und Entwicklung
Das Jahresmagazin zeigt auch, was innerhalb des Unternehmens passiert. Die Strategie 2035 wurde in Workshops mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen diskutiert. In Programmen wie „Zeig Dich!“ arbeiten Beschäftigte an ihren Stärken, Rollen und Entwicklungspfaden. Neben klassischen Führungspositionen gibt es gezielte Fachkarrieren – ein wichtiges Signal in Zeiten, in denen qualifizierte Fachkräfte gesucht werden.
Für junge Menschen bietet die VBW verschiedene Einstiegswege. 2024 war das Unternehmen auf mehreren Ausbildungs- und Jobmessen vertreten, hat einen Zukunftstag ausgerichtet und neue Auszubildende in Technik und Verwaltung begrüßt. Über Social Media geben Azubis Einblicke in ihren Alltag und werben als IHK-Ausbildungsbotschafter*innen für Berufe in der Wohnungswirtschaft – authentisch und nah dran.
VBW Stiftung: 120.000 Stunden Ehrenamt für die Stadtteile
Wie viel in den Quartieren passiert, machen die Zahlen der VBW Stiftung deutlich. 2024 wurden 48 Quartiersprojekte mit insgesamt rund 1,2 Mio. EUR Projektkosten unterstützt. Etwa 280.000 EUR davon kamen von Sozialpartner*innen. Noch eindrucksvoller ist die ehrenamtliche Leistung: Rund 120.000 Stunden Engagement sind in Nachbarschafts-, Bildungs-, Kultur- und Umweltprojekte geflossen.
Die Quartiersräume der Stiftung waren dafür wichtige Dreh- und Angelpunkte. 13.000 Raumüberlassungen und 3.500 Besuche zeigen, wie intensiv Vereine, Initiativen und Gruppen diese Orte nutzen. Projekte wie die „Lange Tafel der Quartiere“, bei der Tische und Bänke für 15 Stadtteile entstanden sind, oder die großen Regentanks für das „Gießkannenheld*innen“-Projekt machen Stadtteilliebe im Wortsinn greifbar – sie schaffen Orte und Anlässe, an denen Menschen zusammenkommen.
Feste, Sport, Kultur: Stadtteilliebe zum Mitfeiern
Wer das Jahresmagazin aufschlägt, merkt schnell: Es geht nicht nur um Kennzahlen, sondern auch um Atmosphäre. 17 Feste und Veranstaltungen mit zusammen rund 3.500 Besucher*innen zeigen, wie lebendig die Quartiere sind. Vom Nachbarschaftsfest über den Frühjahrsputz mit mehr als 130 Helfenden bis hin zum Kinderkarneval mit der Lina Morgenstern Schule – überall ist die VBW als Unterstützerin sichtbar.
Im Sport- und Kultursponsoring setzt das Unternehmen auf langjährige Partnerschaften. Als „Starting Five“-Partner der VfL AstroStars fördert die VBW neben dem Profiteam insbesondere die Jugendarbeit mit über 300 Kindern. Aktionen wie „VBW Kids meets VfL AstroStars“ holen Kinder aus den Quartieren direkt aufs Spielfeld. Ergänzend unterstützt die VBW inklusive Sportangebote, etwa beim VfB Langendreerholz, sowie Kulturformate wie das Zeltfestival Ruhr.
Ein Magazin, das hinter die Kulissen schauen lässt
Mit dem Jahresmagazin 2024 macht die VBW transparent, wie sie Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl in Einklang bringen will. Von der großen Klimastrategie über technische Details in Heizzentralen bis hin zu Festen und Ehrenamt vor Ort: „Stadtteilliebe“ wird als roter Faden greifbar. Es steht ab sofort auf der Website der VBW Bauen und Wohnen GmbH zum Download bereit: https://www.vbw-bochum.de/fileadmin/user_upload/PDFs/Gesch%C3%A4ftsbericht/Jahresmagazin_2024.pdf
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